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Gute FFP2 und FFP3 Masken erkennen

Nach einer Mitteilung der Bundesregierung im April 2020, ist das Tragen von Schutzmasken in vielen öffentlichen Bereichen vorgeschrieben. Die Vorschriften sind in den einzelnen Bundesländern recht unterschiedlich. Anfang Januar 2021 wurden die Vorschriften nochmals verschärft. Seither wird das Tragen von OP-Masken vom Typ II und IIR sowie FFP2 Masken verlangt. Woran sind eigentlich gute FFP2 oder FFP3 Masken erkennbar?

Für eine hohe Wirkung müssen die Masken dicht anliegen

Die Bezeichnung “FFP” ist die Abkürzung für “Filtering Face Piece”. Die Übersetzung Feinstaubmaske trifft es wohl am besten. Je nach Klassifizierung, also FFP2 oder FFP3 filtern die Masken gesundheitsschädliche und erbgutverändernde Stoffe wie Staub, Rauch oder Aerosole aus der Atemluft. FFP2 Masken bestehen aus einem hochwertigen Filtermaterial. Mund und Nase sind bedeckt. Gute Masken mit dieser Bezeichnung sind so dicht, dass sie bis zu 94 Prozent der in der Luft befindlichen Partikel auffangen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn die FFP2 Masken dicht anliegen. Bartträger sind daher weniger geschützt. Masken mit der Bezeichnung FFP3 sind ebenfalls aus dichtem Filtermaterial hergestellt. Damit die Masken diese Bezeichnung tragen dürfen, müssen sie bis zu 99 Prozent der Partikel aus der Atemluft filtern. Ein optimaler Schutz ist ebenfalls nur möglich, wenn die Maske dicht anliegt.

Eine hochwertige Schutzmaske ist genormt

Mit der Verpflichtung, OP-Masken vom Typ II und IIR sowie FFP2 Masken zu tragen, ist auch der Bedarf in der Bevölkerung gestiegen. Leider sind seither auch vermehrt Schutzmasken erhältlich, die nicht genormt sind. Diese Masken schützen oftmals nicht und sind für den Träger im schlimmsten Fall sogar gesundheitsschädlich. Gute FFP2 Masken und FFP3 Masken sind daher genormt und mit einem CE Zeichen gekennzeichnet. Für Masken, die in der EU und im Nachbarland Schweiz zugelassen sind, ist auf der Seite die EN 149:2001+A1:2009 aufgedruckt. Die darunter befindliche CE Kennung ist von einer vierstelligen Zahl gefolgt (CE 0598). Auf der Konformitätserklärung und auch auf der mehrsprachigen Packungsbeilage muss die Herstellerfirma mit ihrer kompletten Adresse angegeben sein.

FFP3 und FFP2 Masken sind Einwegartikel

FFP2 Masken und Masken mit der Kennung FFP3 erschweren durch ihre besonderen Filtereigenschaften das Atmen. Sie sollten daher nicht ewig getragen werden. Bei mittelschwerer körperlicher Arbeit beträgt die Tragezeit etwa 75 Minuten. Bei Masken, die mit einem Ventil ausgestattet sind, erhöht sich die Tragezeit auf etwa 2 Stunden. Danach sollte die Atemschutzmaske für eine Pause von 30 Minuten abgesetzt werden. Bei harter Arbeit und bei hohen Temperaturen verkürzt sich die Tragezeit selbstverständlich. Für den privaten Gebrauch sind keine Tragezeiten für diese Atemschutzmasken vorgeschrieben. Durch das Atmen oder Schweiß lässt die Schutzwirkung der FFP2 oder FFP3 Masken nach. Feuchte Schutzmasken sollten daher sofort getauscht werden. Da es sich um Einwegmasken handelt, ist eine Reinigung oder Aufbereitung nicht möglich. Bei privatem Gebrauch reicht eine Atemschutzmaske täglich aus.

Masken mit einem Ventil sind nicht empfehlenswert

Wer sich für den Kauf von FFP3 oder FFP2 Masken entscheidet, sollte unbedingt darauf achten, dass es sich um geprüfte Artikel handelt. Masken, die mit einem Ventil ausgestattet sind, erleichtern das Atmen unter der Maske. Experten raten allerdings zum Tragen von Masken ohne Ventil, da die Atemluft die Maske ungefiltert verlässt.