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Hygieneartikel

Unter Hygieneartikel fallen Desinfektionsmittel, Feuchttücher mit Desinfektionsschicht genauso wie Schutzbekleidung. Dazu zählen Schutzmasken, Schutzhandschuhe sowie FFP Masken. FFP Masken schützen vor schädlichen Stäuben und Partikeln in der Atemluft. Sie werden in drei Schutzklassen unterteilt.

Welche Bedeutung kommt FFP2 Masken zu?

Dabei handelt es sich um Masken mit Partikelfilter. Die Schutzklasse 1 (FFP1) filtert feste und flüssige Partikel sowie nicht-toxische Stäube aus der Luft. FFP2 Schutzmasken schützen darüber hinaus gegen Mikroorganismen, wie zum Beispiel Viren, Bakterien. Die Schutzklasse 3 (FFP3) schützt darüber hinaus gegen toxische Stäube sowie hochansteckende und -gefährdende Stoffe in der Atemluft. FFP2 Masken und FFP3 Masken werden von Einsatzkräften der Polizei, Feuerwehr, Rettung, Krankenhauspersonal, dem Technischen Dienst, etc. verwendet. FFP2 Masken müssen seit Kurzem auch von Privatpersonen im Kampf gegen Corona verwendet werden.

Welche Regelwerke sind auf Schutzbekleidung anzuwenden?

In Corona Zeiten herrscht gerade im medizinischen Bereich besonderer Schutzbedarf. Deshalb müssen die Hygieneartikel in diesem Bereich speziellen Anforderungen standhalten können.

Die S1-Leitlinie zur Hygiene behandelt die Voraussetzungen sowie Nutzung medizinischer Schutzhandschuhe. Sterile Handschuhe schützen bei erhöhtem Gefahrenpotenzial sowohl Patienten als auch Personal. Unsterile Schutzhandschuhe bieten nur dem Personal Schutz. Die Schutzbekleidung als Bestandteil der Hygieneartikel werden in der EN 274 sowie der DIN EN-455 geregelt. Darüber hinaus werden medizinische Handschuhe in der EN 420, der Verordnung 2016/425, dem PSA-Durchführungsgesetz (Deutschland), der EN 374, der EN 381.4, der EN 388, der EN 421 sowie der EN 407 geregelt.

Welche Hygieneartikel kommen auf Corona Station bzw. Intensivstationen zur Anwendung?

Zur Betreuung von Corona Patienten muss vor allem eine entsprechende Schutzmaske, medizinische Handschuhe, Visiere, Schutzbrille, medizinische Hosen, Shirts, Kittel sowie den obligatorischen Intensivkittel tragen. Obwohl jeder einzelne Hygieneartikel leicht, ergonomisch gestaltet und an sich praktisch in der Handhabung ist, stellt die Gesamtheit der Ausrüstung doch ein beträchtliches Gewicht dar. Je länger diese Ausrüstung getragen wird, desto anstrengender ist es, die Arbeit zu verrichten. Es ist heiß, schwer und belastend.

Deshalb dürfen Masken auch nicht länger als eine Stunde ohne Unterbrechung getragen werden. Die Augen ermüden mit Visier und Brille rascher. Das ist einer der Gründe warum nach spätestens einer Stunde eine Pause eingelegt werden muss. Darüber hinaus sind Intensivkittel nach jedem Patienten zu wechseln, um einer zusätzlichen Ansteckung entgegenzuwirken. Gerade auf Intensivstationen herrscht ein erhöhtes Potenzial für Ansteckungen. In Corona Zeiten ist dieses besonders hoch.

Was gilt für alle Hygieneartikel Corona?

Das Teilen von Hygieneartikel ist nicht zu empfehlen, da das Ansteckungspotenzial extrem hoch ist. Vor allem Handschuhe oder Schutzmasken sollten auch innerhalb einer Familie nicht geteilt werden. Gerade Kinder sind dadurch besonders gefährdet. Der kindliche Organismus ist noch nicht widerstandsfähig genug und das Immunsystem noch nicht genügend ausgereift, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Medizinische Kleidung muss bei 90 Grad Celsius gewaschen werden. Bei dieser Temperatur werden alle Keime, Viren und Bakterien getötet. In früheren Zeiten war dies die einzige Möglichkeit, zu sterilisieren. Im 21. Jahrhundert werden zum Beispiel Instrumente nach wie vor ausgekocht oder mit hohen Temperaturen behandelt, um alle Mikroorganismen abzutöten. Spezielle medizinische Schuhe bestehen aus Kunststoff, lassen sich aber gut mit Desinfektionsmitteln behandeln.