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Schutzbekleidung

Schutzbekleidung sichert den Menschen bei Corona und anderen Gefahren.

Gegenstände und Kleidungsstücke, die bei bestimmten Arbeiten und Tätigkeiten getragen werden müssen, um z.B. vor Corona zu schützen, werden auch als Persönliche Schutzausrüstung (PSA) bezeichnet. Im Zeichen von Corona wurde der Wert einer solchen Schutzbekleidung vielen Menschen bewusst. OP-Masken und Schutzhandschuhe gehören dazu. Schutzbekleidung unterliegt den DGUV-Regeln, genauer gesagt der DGUV Vorschrift 1.

Unumkehrbare Schäden verhindern

Zur Schutzbekleidung gehören weit mehr als OP-Masken, Mundschutz und Schutzhandschuhe. Im Regelfall wird die Schutzkleidung vom Arbeitgeber gestellt. Die Schutzbekleidung beinhaltet Arbeitsschuhe, Arbeitsjacke, Arbeitshose und Atemschutzgerät oder Atemschutzmaske. Augenschutz ist ebenfalls eingeschlossen. Sinn und Zweck der Schutzkleidung besteht in der Verhinderung unumkehrbarer Gesundheitsschäden, z.B. durch das Coronavirus. Genau deshalb spielt der Schutz der Gesundheit in erster Linie für die Beschäftigten in Krankenhäusern, medizinischen Einrichtungen und Pflegeheimen eine bedeutende Rolle. Selbst Menschen, welche Angehörige daheim pflegen, benötigen derartige Schutzbekleidung, falls es zu einer Infektion kommt. Zur Gesundheitsprävention ist sie ebenfalls nötig.

Schutzkleidung und Hygiene

Der Arbeitsschutz, der auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland bereits im Kaiserreich eingeführt wurde, besitzt eine grundsätzliche Bedeutung. Dabei gilt es in jedem Unternehmen, ob Privatunternehmen oder Klinik, die Gefahr für die Arbeitnehmer richtig einzuschätzen. Die Sicherheit steht dabei stets an erster Stelle. Besonders gilt das in der Medizin, in der mitunter hochinfektiöse Patienten versorgt werden. Die Schutzbekleidung spielt hier eine genauso wichtige Rolle, wie die Desinfektion. Die Pflegenden sind einem hohen Risiko ausgesetzt, selbst zu erkranken. Das galt in alter Zeit genauso wie im Rahmen von Corona. Denn ohne die Pflegenden kann kein Kranker gesund gepflegt werden. So lautet ein einfacher Grundsatz. Trotz der Schutzkleidung darf die eigene Hygiene am Arbeitsplatz nie vernachlässigt werden. Selbst beim Tragen eines Ganzkörper-Schutzanzugs kann nicht davon ausgegangen werden, dass diese Schutzbekleidung vollständig schützt. Zusätzlich spielt das richtige Anlegen eine grundlegende Rolle.

Die Verordnung über die persönliche Schutzkleidung beinhaltet auch verschiedene PSA-Kategorien. Im Medizinbereich ist die Arbeitskleidung nie gleich. Um Infektionen und Unfälle zu verhindern, muss die Schutzbekleidung den jeweiligen Anforderungen entsprechen. Drei Kategorien wurden festgelegt. Für diese ist geregelt, wie die Hersteller die nötige CE-Kennzeichnung durchführen müssen. Dazu gehört eine Herstellerdokumentation.

Kategorien der Schutzkleidung

  1. In der Kategorie I sind Produkte zum Schutz des Nutzers vor geringfügigen Risiken aufgelistet. Hierher gehört die Persönliche Schutzausrüstung, die vor mechanischen Einflüssen schützt. Dazu gehören der Gartenhandschuh und der Schutzhandschuh für Waschmittel. Bundhose, Latzhose oder Wetterschutzjacke zählen ebenfalls zur Kategorie I.
  2. Zur Kategorie II gehören Produkte, die einen Standardschutz bieten. Hier wären Sicherheitshandschuhe und Gehörsschutz zu nennen.
  3. Die Medizinische Schutzbekleidung, also auch die Produkte zum Schutz vor Corona, fällt in die Kategorie III. Sie schützt den Arbeitnehmer vor der eventuellen Ansteckung mit dem Coronavirus, egal, ob im OP oder auf der Krankenstation. Es gibt zwar eine große Auswahl, aber letztendlich bestimmen die aktuellen Vorgaben und Richtlinien, was dazugehört. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt dazu regelmäßig Verlautbarungen heraus. Diese können sich wegen aktueller Anforderungen kurzfristig ändern. Das beginnt bei OP-Masken bis hin zur richtigen Wahl der Schutzhandschuhe.